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Santa Teresa Gallura, im Volksmund Lungoni genannt, ist ein touristisches Zentrum von internationalem Karat und liegt vor den Bocche di Bonifacio, die es von Korsika trennen. Man kann jedoch das ganze Jahr über problemlos  übersetzten. Vier Kilometer weiter westlich führt eine Landenge auf die Halbinsel Capo Testa, die sich über eine Fläche von 4000 Hektar erstreckt. Teile dieses Landstriches sind, in harmonischem Maß, urbanisiert, der Rest der Halbinsel, deren Form an einen Menschenkopf erinnert – daher der Name ­ ist absolut unberührt und bietet in seiner Ursprünglichkeit eine einzigartige Naturerfahrung.  

 

Die Küste von Capo Testa weist ungewöhnliche Formen auf; die Strände und Buchten tragen wilde oder romantische Namen antiken Ursprungs: Cala Grande, heute umbenannt in Valle della Luna, Cala di l’Ea, Cala Francese, Cala Spinosa, la Turraccia, la Funtanaccia, folgen aufeinander, ohne sich zu gleichen. Unter den berühmtesten Stränden befindet sich die Spiagga di Colomba, die ihren Namen der Pionierin des galluresischen Toursimus verdankt. Hier wurde, unmittelbar am Strand, Mitte des letzten Jahrhunderts die erste “Casa di Colomba“ erbaut.

 

Tante Colomba, eine resolute Dame, begegnet den Herausforderungen der Zeit mit Weitsicht und setzt dabei auf Fischerei und Tourismus. Zuerst aus der Notwendigkeit heraus, in einer rauen, doch wunderschönen Umgebung zu überleben, dann auf dem Gipfel ihres persönlichen Erfolges, treibt sie mit Hilfe ihrer einzigen Tochter den Ausbau der “Case di Colomba“ voran, bliebt dabei aber mit beiden Füßen fest auf dem Boden ihrer Capo Testa.